Heute ist der einzige bundesweite Brückentag des Jahres 2010.
Anlässlich solcher Gelegenheiten kann man gar nicht genug auf visuellen Kalauern herumreiten und die Frage “Darf ich Ihnen meine Brückensammlung zeigen, Gnädigste?” ist längst ein Klassiker.
Da die großen Brücken dieser Welt hinlänglich dokumentiert sind und die wirklich raren Sammlerstücke auch eher im Kleinbereich zu suchen sind, präsentiere ich hiermit aus meiner Heimatstadt:
Sämtliche Die schönsten Einige Brücken Falkenbergs
Wir beginnen mit der erst kürzlich erneuerten Brücke der Torgauer Straße über ein Rinnsal, das “der Franzosengraben” genannt wird, am westlichen Ortseingang.

Getrennte Fußgänger/Radfahrer- und Straßenbrücke der L60. Man beachte den Wappenstein links im Bild.
Auch die Eisenbahnbrücke über die Liebenwerdaer Straße wurde erst letztes Jahr neugebaut.
Dieselben Gleise kreuzen die Nord-Süd-Strecke in Richtung Berlin am Bahnhof, der dazu auf zwei verschiedenen Ebenen gebaut und damit ein Turmbahnhof ist.
Ein Stück nordwärts davon werden die Schienen von der Uebigauer Straße überbrückt.
Noch etwas weiter nördlich liegen ein paar Werkhallen und ein Gelände mit einigen Abstellgleisen. Erreichbar ist selbiges unter anderem zu Fuß über eine schmale Holzbrücke.
Ostwärts in Richtung Cottbus überqueren die Schienen die Schützenstraße, welche ab da zum Kiebitzer Weg wird, mit etwas, das für die Straßenstrecke mehr Tunnel als Brücke ist und entsprechend zur Verwirklichung ruraler Jugendkreativität genutzt wird.
Vielleicht sollte man nicht überall nach Weisheit suchen, wo jemand etwas zu buchstabieren geschafft hat.
Auch hinter Rätselworten liegt nicht immer Sinn verborgen.
Hinter dem nordwärtigen Ortsausgang überbrückt die Lindenstraße unfern des Gewerbegebiets ein kleines Gewässer, das möglicherweise die Brandlache ist.
Etwas weiter nördlich führt der Beyrische Winkel links von der Lindenstraße ab, womöglich zu dem einzigen Zweck, ein weiteres Rinnsal zu überbrücken, denn er endet ein paar Meter weiter schon wieder.
Deutlich eindrucksvoller steht daneben die erst 2009 neu fertiggestellte Eisenbahnbrücke über die L67, die nur bis dorthin noch Lindenstraße heißt.
Direkt nördlich der Brücke mündet die Lindenstraße in ein Gewirr aufeinandertreffender Straßen und eines Bahnübergangs, das in jede beliebige Richtung weiterführt.
Bonustrack 1: Die L60, die vor dieser Mündung Uebigauer Straße und danach Torgauer Straße heißt, überbrückt kurz vor Uebigau den Bahngraben.
Bonustrack 2: Hinter Uebigau heißt die L60 Doberluger Straße und bildet in München eine Brücke über die Schwarze Elster.
Alle für diesen Artikel verwendete Fotos stehen unter CC0 und sind somit frei nutzbar.
Einen schönen Brückentag allerseits!














Schöner Beitrag! 8-))
Von: Scheff am 14.05.2010
um 17:21
Gefällt mir sehr.
Von: Sebastian am 14.05.2010
um 20:05
Sau-lustig. Da merkt man erstmal, wie wichtig unsere Brücken sind :)
Von: Matze am 18.05.2010
um 15:01
Ihr Lieben!
Dabei waren die Bilder zuerst noch gar nicht großklickbar (was ich aber jetzt geändert habe)…
Von: cosmo am 19.05.2010
um 11:45
[...] Einen umfangreicheren Beitrag zur Brückenfotografie hatte ich hier im Mai 2010 bereits veröffentlicht. [...]
Von: Elster bei München im Oktober 2011 « Zivilschein am 30.10.2011
um 18:38