Verfasst von: Manuel | 17.05.2009

Gratis-Spiel der Woche (10): Trilby: The Art of Theft

Wir unterbrechen die permanente Politbloggerei, um mal den Artikelserien hinterherzulaufen, die irgendwann mal eingeführt wurden. Zunächst das Gratis-Spiel der Woche, mit dem wir endlich im März ankommen.
Hier ist das Review von Trilby: The Art of Theft.

„Art of Theft“ ist ein weiteres Spiel von Ben “Yahtzee” Croshaw – und bislang das letzte.
Protagonist ist einmal mehr der ehrgeizige Gentleman-Dieb Trilby. Dennoch ist es kein Spiel der Chzo-Reihe, denn es findet vor Trilbys erstem Auftritt in „5 Days a Stranger“ statt, hält sich von Horror weitestgehend fern und ist auch kein Adventure.

Vielmehr steuert man den sympathischen Hutträger direkt mit den Cursortasten durch Firmengebäude, Hotels und Museen auf der Suche nach Wertgegenständen.
Ziel der meisten Missionen ist das Erreichen eines gewissen Diebstahlswerts, wonach man sich wieder zum Ausgang begibt und aus dem Staub macht.

Gesichert ist der Schmonsens durch Wachleute (die für die Amerikaner, die sie sein sollen, verblüffend britisch klingen), Laserschranken und Kameras.
Zur Gegenwehr kann Trilby an Wänden entlangschleichen, Stromkästen sabotieren und hübsche, kleine Elektroschocks verteilen.

Für letztere verwendet Trilby seinen Schirm, der ihm zugleich als Greifwerkzeug dient, dank dem er rasch die Etagen wechseln kann, was dem ganzen ein sehr stylisches Spielgefühl gibt.
Mit dem Tazern sollte man sich allerdings zurückhalten, denn Trilby erlaubt sich nur eine begrenzte Zahl an Elektroschocks pro Mission – ebenso wie Alarmtrigger -, bevor er abbricht und sich mit einer Rauchbombe aus dem Gebäude stiehlt.

Gut gelaufene Missionen bringen Punkte, von denen man sich bessere Fähigkeiten für Trilby kaufen kann, die wiederum beim Verbessern von schon geschafften Missionen helfen.
Die Perfektionierung lohnt sich allemal, denn für jeden Durchlauf wird eine Note vergeben und dauerhaft springen noch weitere Boni raus, etwa verschiedene Klamotten, die verschiedene Effekte haben.

Eingebettet in das ungewöhnliche Spielprinzip ist eine grundsolide Story, die Trilbys Charakter prima entwickelt und zwischen den Missionen in sehr eindrucksvollen Comicbildern erzählt wird.
Zum Kategorisieren lässt sich sagen, dass „Art of Theft“ wohl das nächste ist, was man an einem „Thief 2D“ bekommen kann.

Zivilschein vergibt unbekümmert 8/10 Nadelstreifenanzüge und verweist auf den Download beim Escapist.

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Responses

  1. […] Die einzige Spielerezension des Monats, “Trilby: The Art of Theft” […]


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