Verfasst von: Manuel | 07.10.2009

ZDF deckt auf: Yahoo und Google Opfer von Fisting-Attacken

Falls irgendjemand mal den Eindruck bekommen haben sollte, dass ich was gegen das ZDF, oder gegen Fernsehen im allgemeinen haben sollte: Völliger Quatsch. Fernsehen ist super!

Das „heute“-Magazin im ZDF zum Beispiel hat für große Erbauung unter deutschen Twitterern gesorgt, indem es heute mittag investigativ über eine bislang extrem unterschätzte Gefahr aufklärte:

Auch die Konzerne Yahoo und Google sind Opfer sogenannter „Fisting-Attacken“ geworden.

(Spreeblick hat den Satz als mp3, hier der Direktlink.)

Ich gebe zu: Ich bin froh, dass der Off-Sprecher mir das in so ruhig-verständnisvollem Ton erklärt. Ich habe davon bisher nämlich noch nie gehört.

Stürmen da also maskierte Banden die Büroetage, schwingen die Fistolen und rufen: „Hände hoch, das ist eine Fisting-Attacke“?
Dort, wo normalerweise zufriedene Schlipsträger ihr Dasein fisten, macht sich blanke Panik breit? Vielleicht versuchen ja einige, sich noch zu retten und rufen heldenhaft: „Ladys fist!“
Der Chef versucht, seine Angestellten zu beruhigen, kann aber auch nicht verstehen, was vor sich geht, denn er hatte doch den neusten Fisting-Schutz aktiviert und eigens für solche Fälle tief in die Trickfiste gegriffen, um nicht von Schlitzohren überfistet zu werden.
Trotzdem verrichten die Banditen ihr schreckliches Werk und schippern danach auf einem Fistkutter davon. Als Angestellter bleibt man fistungslos zurück und erkennt, dass der Konzern da eindeutig Fist gebaut hat und man sich schleunigst von ihm fistanzieren muss. Es bleibt nur die fistlose Kündigung.
Und in Zukunft mehr Vorsicht beim Online-Spanking!

Update: heute.de hat inzwischen sehr souverän auf den Fauxpas reagiert.

(Video und einige Kalauer via Spreeblick samt Kommentaren)

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Responses

  1. Haste schon gelesen, dass die holländische Gema jetzt Geld von Bloggern für das Einbetten von Gema-Videos verlangt? Hüpf mal rüber zu Spreeblick. Das kann ja Eiter werden…

  2. […] Fernsehen aussieht, wenn es nicht so läuft, wie es soll – nicht wegen kleiner Pannen oder alberner Versprecher, sondern weil ein altbewährtes Konzept von grundauf […]


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