Verfasst von: Manuel | 21.06.2010

In der Dorfdisco

In meiner Heimatstadt gibt es eine Discothek, die in den frühen Neunzigern gegründet wurde und seither praktisch die einzige Gelegenheit in der Umgebung darstellt, als Jugendlicher so etwas wie Discokultur zu erleben. Das Jugendleben in der Gegend hat sie entsprechend geprägt.
Ich habe in meinem Leben nicht besonders viele Discos – oder, wie man in Großstädten sagt, „Clubs“ – besucht, aber man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass es sich bei diesem Lokal eher um eine Dorfdisco handelt. Sie steht nicht wörtlich in einem Dorf, aber die anderen Merkmale sind alle da.

Ich hatte nie große Ambitionen, meine Zeit dort zu verbringen, war aber auf Bestreben eines alten Freundes hin in der Nacht zwischen den Weihnachtsfeiertagen 2009 und am darauffolgenden 20. März dort und habe dazu folgende – teilweise ursprünglich per Twitter veröffentlichte – Notizen gemacht:

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Responses

  1. „EMBRYOSCHUBSEN“ ftw… du hast aber vergessen, dass die Disco immernoch zum Abschießen reicht. Dort wird man wenigstens nicht 2 Uhr vor die Tür gesetzt :)

  2. Das stimmt: Wahrscheinlich ist das das einzige Haus in dem gesamten Kaff, in dem man sich Freitag auch um vier noch die Rübe zuhämmern kann.

  3. […] und wird auch nicht mehr zum Tanzen verwendet, sondern zum Abzappeln; es stellt sich heraus: Wer die Dorfdisco durchschaut, versteht die letzten Stunden des Abiballs […]


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